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Rassebeschreibung

 

Der Akita ist ein großer, sehr stabil gebauter und gut proportionierter Hund mit viel Substanz. Er ist ein sehr intelligenter Hund, der viel "Adel und Würde" ausstrahlt. Manche würden ihn auch als arrogant bezeichnen.

Die markantesten Erscheinungsmerkmale sind die aufrecht getragenen, relativ kleinen und leicht nach vorne geneigten Ohren, und die eingerollte über den Rücken getragene Rute. Er erinnert einen mit seinem Gesichtsausdruck oft an einen Teddybären. Das Deckhaar ist hart und gerade, die Unterwolle ist weich und dicht. Zweimal jährlich steht ein Fellwechsel an wobei die gesamte Unterwolle über einen Zeitraum von ca. 2-3 Wochen abgeworfen wird. Den typischen "Hundegeruch" merkt man bei einem Akita daher kaum. Außerhalb des Fellwechsels beschränkt sich das bürsten auf ein Minimum, je nach Fellbeschaffenheit etwa einmal die Woche. Das Haarkleid des Akitas ist generell selbstreinigend und ist selbst nach einem Regen- und Matschspaziergang in kürzester Zeit wieder sauber. Sein Gangwerk ist kraftvoll und elastisch. Der Kopf mit breiter Stirn steht im guten Verhältnis zum Körper. Die Wangen sind angemessen ausgebildet und der Fang ist kräftig. Der Nasenschwamm ist schwarz außer bei weißen Hunden, dort ist eine fleischfarbene Nase zugelassen. Die Augen sind klein, dunkel, fast dreieckig. Der Körper  ist kräftig und muskulös. Das Verhältnis von der Körperhöhe (Wiederrist) zur Körperlänge ist 10:11, also fast quadratisch, wobei Hündinnen etwas länger als Rüden sind.

Die wohl bekannteste Farbe des Akitas ist rot. Es gibt sie auch noch in Sesam, das sind rote Haare mit schwarzen Spitzen, gestromt und weiß. Alle Farbschläge - außer weiß - müssen Urajiro aufweisen. Das heißt, sie sollten weißes Haar seitlich am Fang und an den Wangen, unter dem Fang, an der Kehle, der Brust und dem Bauch, an der Unterseite der Rute und an der Innenseite der Gliedmassen haben. Rüden sollten eine Größe von 67 cm, Hündinnen 61 cm erreichen. Ein Abweichen von plus oder minus 3 cm wird durchaus toleriert.

 

Wesen und Erziehung

Das Wesen des Akita ist bis auf einige Ausnahmen sehr ruhig, er bellt wenig und wenn, dann sollte man nach dem Rechten sehen. Wenn man nur einen Akita zu Haus hat, fällt er meistens nur dann auf, wenn man darüber fällt. Das Schlafen ist nämlich eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Ständiges Apportieren, Ausdauersport und Übungen, die zu oft gemacht werden, sind nicht sein Ding. Aber mit der richtigen Mischung aus Geduld, Konsequenz und vor allem Listigkeit seines Besitzers kann man mit einem Akita alles machen, was hundesporttechnisch möglich ist. Wobei uns aufgefallen ist, dass die Fährtenarbeit den Hunden die größte Freude bereitet. Man sollte sich als Akitabesitzer nur nicht dazu hinreisen lassen mit Druck und Härte etwas erreichen zu wollen. In diesen Fall schaltet ein Akita auf "Stur" und es ist mit Sicherheit das Ende des Experimentes (der Mensch verliert immer).

Da die meisten Akitas ein eher dominantes Verhalten, vor allem anderen Geschlechtsgenossen gegenüber zeigen, ist es äußerst wichtig vom Welpenalter an andere Hunde zu treffen um spielerisch die Grenzen kennen zu lernen.

Im Allgemeinen gilt: Mit einem Akita hat man einen "besonderen" Hund mit dem es sicher nie langweilig wird.

 

 

 
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