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Ernährung

 

BARF - Biologisch Artgerechte Rohfütterung

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen das "Barfen" näher bringen, wobei ich nicht über Studien berichten möchte, denn dafür bin ich noch zu "grün hintern den Ohren". Das überlasse ich den Profis, die ihre Hunde seit Jahren oder gar Jahrzehnten so ernähren. Ich möchte hier nur darüber berichten, warum ich nach 10 Jahren Trockenfutter -sprich Trofu - nun auf Barf umgestellt habe. Ich glaube, wenn man sich ein bisschen mit der Ernährung des Hundes (Wolfes) auseinandersetzt, ist klar was das bessere Futter für unsere Hunde ist - BARF

Ich bin damals durch Zufall auf den Artikel von Silvia Dierauer über "Ernährung und Krebs" gestoßen. Da bei Oskar die Beulen immer wie mehr wurden, habe ich den Artikel gelesen. Ich war erstaunt und entsetzt zugleich. Sollte das wirklich stimmen? Und wenn nur ein Bruchteil davon wahr ist! Ich gab meiner Mutter den Artikel zu lesen, und sie erinnerte mich daran, dass die Hunde meiner Familie früher schon immer so ernährt wurden. Und unser Dackel wurde zu damaligen Zeiten 18 Jahre alt. Irgendwie lies mir das keine Ruhe mehr und so beschloss ich mit meiner Chefin (Tierärztin) darüber zu sprechen. Zu meiner großen Überraschung erfuhr ich, dass ihre Hunde seit nun mehr 16 Jahre so ernährt werden. Und sie hatte noch nie Probleme (Krankheiten) bei ihnen. Das gab mir nun doch zu denken, und nach vielen schlaflosen Nächten und stundenlangen Diskussionen mit Toni, habe ich unsere Hunde auf BARF umgestellt. Wobei ich sagen muss, dass es mir nicht leicht fiel. Bei ihren ersten Hühnerrücken stand ich mit dem Telefon in der Hand im Garten. Ich dachte mir nur, wenn sich irgendjemand an einem Knochen verschluckt, muss ich sofort meine Chefin erreichen. Doch es passierte nichts. Ich war erleichtert. Shirokuma, der immer ein mäkeliger Fresser war, putzt nun seine Schüssel aus, dass man sich darin spiegeln kann. Aber es ist auch verständlich. Ich möchte auch nicht jeden Tag das gleiche trockene, fade Zeug essen. Ich vergleiche das immer mit Tiefkühlkost bei uns Menschen. Jeden Tag Pizza, oder um es mit Trofu zu vergleichen Knäckebrot, ist fad und vor allem nicht gesund. Hin und wieder ist es aber ganz ok. Wenn ich mal vergesse  Fleisch aufzutauen oder wenn wir auf eine Ausstellung fahren, gibt es bei uns auch Trofu, aber eben wie die Pizza bei uns. Nicht täglich, nur ab und zu.

Für mich spricht, bzw. für BARF spricht der Erfolg. Oskar hatte im Winter immer Probleme mit seiner Hüfte und seinen Bandscheiben. In diesem Winter 2005/2006 ging es ihm so gut wie schon lange nicht mehr. Auch seine Futterunverträglichkeiten sind nun Schnee von gestern. Seit ich barfe verträgt er alles.

Sie können mit zehn verschiedenen Züchtern sprechen, sie werden zehn verschiedene Trofu-Marken gesagt bekommen die das beste am Markt sein sollen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil jeder Züchter besonders gute Konditionen bekommt. War bei uns ja auch nicht anders. Nun werbe ich aber für BARF ohne was davon zu haben. Vom Schlachthof bekomme ich keine Prämie, wenn sie mehr Rind- oder Schaffleisch verkaufen. Und auch der Supermarkt gibt mir keinen Bonus, wenn ich meine Karotten, meinen Salat oder die Zucchini einkaufe. Ich bin nur schlicht und ergreifend davon überzeugt. Und meine Hunde stimmen mir sicher zu.

Weiterführende Links:

http://www.barfer.de/barf/index.htm

http://surf.agri.ch/dierauer/pflege.html

http://www.gesundehunde.com/

 

 

 
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